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Hydrierung
Bei diesem Verfahren werden die Altkunststoffe verflüssigt und in Kohlenwasserstoffketten
aufgespalten. Nach der Zugabe von Wasserstoff bei rund 500°C Celsius und einer Reihe
weiterer Verfahrensschritte entsteht ein synthetisches Rohöl (Syncrud). Angewendet wird die
Hydrierung bei der Kohle-Öl-Anlage der VEBA AG in Bottrop.
PARAK-Verfahren
Das PARAK-Verfahren der Firma BAUFELD-OEL gewinnt aus Altkunststoffen Paraffine, einen
Grundstoff für Wachse, Polituren etc. Bisher können allerdings nur PE- und PP-Kunststoffe
verarbeitet werden, die in Folien und Flaschen zu finden sind.
Synthese-Gas-Erzeugung
Bei mehr als 800° Celsius wird aus den Altkunststoffen ein Synthese-Gas (z.B. Methanol)
gewonnen. Dieses Verfahren wird von dem Sekundärrohstoff-Verwertungszentrum Schwarze Pumpe (SVZ)
angewendet und gilt als das robusteste Verfahren bezüglich Verschmutzung und Störstoffen.
Reduktionsverfahren
Der größte Anteil der rohstofflich verwerteten Kunststoffe wird in der Stahlindustrie
eingesetzt. Hierbei ersetzt der Altkunststoff Schweröl, um dem Eisenerz im Hochofen bei ca.
2.000° Celsius den Sauerstoff zu entziehen.
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