Während die Verarbeitung der klassischen Wertstoffe wie Papier und Glas keine
größeren Schwierigkeiten bereitete, taten sich bei dem Recycling der Kunststoffe
größere Probleme auf. Die Technologien waren weder in größerem Maßstab
erprobt, noch waren ausreichende Kapazitäten vorhanden. Mit dem kontinuierlichen Anstieg
der erfaßten Mengen kam die Kunststoffverwertung im Rahmen des Dualen Systems im Laufe
des Jahres 1993 so stark unter Druck, daß man sich entschloß, die Aufgaben auf
regionale Verbunde zu verteilen.
Einer dieser Verbunde ist die KRS Kunsstoff Recycling Süd GmbH & Co. KG, die das
Recycling der DSD-Kunststoffe in Bayern für heute knapp 8 Mio. Einwohner organisiert.
Nach diversen Umstrukturierungen ist die KRS heute für das Recycling von rund 24.000 t
Verpackungskunststoffen aus dem Dualen System verantwortlich.
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